Google Ads · Nr. 27

CPC und Kosten pro Conversion überwachen

Chebotar A. · CEO FullCheckApp Aktualisiert 13 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Der Cost-per-Click (CPC) ist der Betrag, den Google Ads Ihnen für einen Klick auf Ihre Anzeige berechnet. Die Kosten pro Conversion zeigen, was eine Anfrage oder ein Verkauf im Schnitt kostet: Ausgaben geteilt durch die Zahl der Conversions. Steigen diese Werte, bringt dasselbe Budget weniger Besucher und Kunden — prüfen Sie sie deshalb täglich, nicht erst am Monatsende.

Inhalt
  1. Was sind CPC und Kosten pro Conversion?
  2. Warum sollten Sie CPC und Kosten pro Conversion überwachen?
  3. Warum steigen CPC und Kosten pro Conversion?
  4. Woran erkennen Sie ein Problem mit CPC oder Kosten pro Conversion?
  5. So prüfen Sie CPC und Kosten pro Conversion selbst
  6. Was FullCheckApp prüft
  7. Häufige Fragen
  8. Quellen

Was sind CPC und Kosten pro Conversion?

Der Cost-per-Click (CPC) ist der Betrag, den Sie Google jedes Mal zahlen, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt und auf Ihre Website gelangt. Die Kosten pro Conversion („Kosten/Conv.“ in den Google-Ads-Berichten, oft auch CPA genannt) zeigen, was Sie eine wertvolle Aktion im Schnitt gekostet hat: eine Anfrage, einen Anruf, einen Kauf. Eine Conversion ist genau so eine Aktion — eine, die Sie in Google Ads als Ziel eingerichtet haben.

In Kampagnen mit Abrechnung pro Klick legen Sie ein maximales Gebot fest, also den Höchstbetrag, den Sie zu zahlen bereit sind. Tatsächlich zahlen Sie meist weniger:

„Ihr max. CPC ist der Höchstbetrag, der Ihnen für einen Klick in Rechnung gestellt wird. Häufig ist der Ihnen in Rechnung gestellte Betrag jedoch niedriger – unter Umständen erheblich niedriger.“
— Google Ads-Hilfe, Cost-per-Click (CPC): Definition
MesswertSo wird er berechnetWas er bedeutet
Max. CPCLegen Sie selbst oder eine automatische Gebotsstrategie festDer Höchstbetrag, den Sie für einen Klick zahlen wollen
Tatsächlicher CPCWird für jeden Klick in der Auktion ermitteltDer Endbetrag, der Ihnen für einen bestimmten Klick berechnet wird
Durchschn. CPCGesamtkosten der Klicks ÷ Anzahl der KlicksWas ein Besuch Ihrer Website im Schnitt kostet
Kosten/Conv.Gesamtkosten ÷ Anzahl der ConversionsWas eine Anfrage oder ein Verkauf im Schnitt kostet
Conv.-RateConversions ÷ Interaktionen mit der AnzeigeDer Anteil der Klicks, aus denen Conversions werden

Die Formeln für den durchschnittlichen CPC und die Kosten pro Conversion stammen aus der Google Ads-Hilfe (durchschnittlicher CPC, Conversion-Tracking-Daten). Beide Messwerte hängen zusammen: Kosten pro Conversion = durchschnittlicher CPC ÷ Conversion-Rate. Sie steigen also entweder, wenn Klicks teurer werden, oder wenn ein kleinerer Teil der Besucher zu Kunden wird.

Warum sollten Sie CPC und Kosten pro Conversion überwachen?

Weil sie bestimmen, wie viele Kunden Sie für dasselbe Geld bekommen. Das Tagesbudget einer Kampagne ist meist fest: Steigt der durchschnittliche CPC von 0,16 € auf 0,25 €, bringt dasselbe Budget rund ein Drittel weniger Besucher auf Ihre Website. Werden gleichzeitig die Conversions teurer, frisst jede Anfrage und jeder Verkauf mehr von Ihrer Marge — und die Werbung kann unbemerkt ins Minus rutschen.

Der Klickpreis ist nicht fest, sondern entsteht in der Auktion, die Google bei jeder Suche durchführt. Was Sie zahlen, hängt davon ab, wer sonst noch an dieser Auktion teilnimmt:

„Der tatsächliche Cost-per-Click (tatsächlicher CPC) ist der Endbetrag, der Ihnen für einen Klick in Rechnung gestellt wird.“
— Google Ads-Hilfe, Tatsächlicher Cost-per-Click (CPC): Definition

Laut derselben Hilfeseite zahlen Sie nur, was „mindestens erforderlich ist, um die Schwellenwerte für den Anzeigenrang zu erreichen“ und „einen besseren Anzeigenrang als der Mitbewerber direkt unter Ihnen zu erzielen“ — und Ihr tatsächlicher CPC hängt nicht nur von diesem einen Mitbewerber ab, sondern auch von denen darunter. Der Anzeigenrang ist der Wert, mit dem Google entscheidet, ob und an welcher Position Ihre Anzeige erscheint. Er hängt vom Gebot ab, von der Qualität der Anzeigen und der Landingpage, von der Wettbewerbsfähigkeit der Auktion, vom Kontext der Suche (Standort, Gerät, Tageszeit, die Suchanfrage selbst) und von weiteren Faktoren (Google Ads-Hilfe, Anzeigenrang).

Trotzdem ist nicht jeder Ausschlag ein Grund zur Sorge. Google sagt das ganz direkt:

„Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass gewisse Schwankungen der Kampagnenleistung im Laufe der Zeit normal sind.“
— Google Ads-Hilfe, Fehlerbehebung bei Leistungsschwankungen und Änderungen in Google Ads-Kampagnen

Beim Monitoring geht es also nicht darum, auf jede Schwankung zu reagieren, sondern einen anhaltenden, deutlichen Anstieg zu erkennen, bevor er das Monatsbudget aufzehrt.

Warum steigen CPC und Kosten pro Conversion?

Die Ursache kann im Markt liegen, in den Kontoeinstellungen oder auf Ihrer Website. Die häufigsten:

  • Wettbewerb in der Auktion. Ein neuer Mitbewerber oder höhere Gebote der bestehenden treiben den Preis, den Sie für Ihre Position zahlen müssen. Die Google Ads-Hilfe nennt die Auktionsdynamik — die Einstellungen anderer Werbetreibender in denselben Auktionen — als einen der Gründe für Leistungsänderungen (Quelle).
  • Qualität von Anzeigen und Landingpage. Google bewertet die voraussichtliche Klickrate (den Anteil der Impressionen, die zu einem Klick führen), die Anzeigenrelevanz und die Nutzererfahrung mit der Landingpage. Der Qualitätsfaktor auf einer Skala von 1 bis 10 spiegelt diese drei Komponenten wider, aber: „Der Qualitätsfaktor wird nicht in der Anzeigenauktion berücksichtigt.“ Er ist nur ein Diagnosetool (Google Ads-Hilfe). Zeigt er, dass die Qualität nachlässt, werden Ihre Klicks in der Regel teurer.
  • „Conversions maximieren“ schöpft das Tagesbudget nicht aus. Diese Gebotsstrategie versucht, innerhalb des Kampagnenbudgets möglichst viele Conversions zu erzielen. Aus der Praxis des Autors: Gibt eine solche Kampagne Tag für Tag weniger aus als budgetiert, bietet sie manchmal plötzlich viel zu hoch — als hätte sie „beschlossen“, das übrige Geld in einen einzigen teuren Klick zu stecken. Es gab Fälle, in denen ein einzelner Klick hundertmal so viel kostete wie üblich in dieser Kampagne. Ist Ihr durchschnittlicher CPC ohne erkennbaren Grund gesprungen, sehen Sie sich die Statistik nach Tagen und Stunden an und suchen Sie die ungewöhnlich teuren Klicks.
  • Eine geänderte Gebotsstrategie. Nach dem Wechsel zu einer anderen automatischen Strategie oder einer Änderung des Ziel-CPA durchläuft die Strategie eine Lernphase. Laut Google Ads-Hilfe gilt: „Es können bis zu etwa 50 Conversion-Ereignisse oder 3 Conversion-Zyklen erforderlich sein, um die Gebotsstrategie an das neue Ziel anzupassen.“ In dieser Zeit sehen Sie den Status „Lernt“ (Quelle).
  • Saison und Markt. Vor Feiertagen und Rabattaktionen oder zu Saisonbeginn konkurrieren mehr Werbetreibende um dieselben Käufer. Google zählt die Auktionsdynamik ausdrücklich zu den Ursachen von Leistungsschwankungen.
  • Probleme auf der Website. Hier kann der CPC gleich bleiben, während die Kosten pro Conversion steigen: Ein defektes Formular, eine langsame Seite oder ein ausverkauftes Produkt drücken die Conversion-Rate.
  • Ein Ausfall des Conversion-Trackings. Erfasst das Tag einen Teil der Conversions nicht mehr, steigen die Kosten pro Conversion in den Berichten, obwohl Sie genauso viele echte Kunden haben wie vorher. Mehr dazu unter Conversion-Einbruch in Google Ads überwachen.

Die Qualität von Anzeigen und Landingpage wirkt über die Auktion auf Ihren CPC, nicht über die Bewertung von 1 bis 10 selbst. Die Google Ads-Hilfe formuliert es so:

„Hochwertige Anzeigen kosten gewöhnlich weniger pro Klick als Anzeigen mit niedrigerer Qualität.“
— Google Ads-Hilfe, Anzeigenqualität

Die Begriffe werden leicht verwechselt. Der Anzeigenrang entscheidet, ob und an welcher Position Ihre Anzeige erscheint, und von ihm hängt Ihr tatsächlicher CPC ab. Der Qualitätsfaktor ist eine Diagnosebewertung für ein Keyword. Und die Anzeigeneffektivität bewertet laut Google Ads-Hilfe bei einer responsiven Anzeige „die Relevanz, Qualität und Vielfalt Ihrer Anzeigen-Assets“ (Quelle). Google empfiehlt, sie zu verbessern, führt sie aber nicht unter den Faktoren des Anzeigenrangs auf.

Woran erkennen Sie ein Problem mit CPC oder Kosten pro Conversion?

Entscheidend ist, welcher Messwert sich zuerst verändert hat und ob sich andere mit ihm verändert haben. Typische Kombinationen:

Was Sie sehenMögliche UrsacheWas zu tun ist
Der CPC ist gesprungen, der Anteil an möglichen Impressionen gesunkenDer Wettbewerb in der Auktion ist härter gewordenBericht zu Auktionsdaten öffnen, neue Mitbewerber einschätzen, Gebote oder Zielvorgaben prüfen
CPC und Kosten pro Conversion steigen direkt nach Änderungen an der KampagneEine neue Gebotsstrategie befindet sich in der LernphaseStatus „Lernt“ und Änderungsverlauf prüfen; keine weiteren Änderungen, bis sich die Strategie eingependelt hat
Der CPC ist stabil, die Kosten pro Conversion sind gestiegenDie Conversion-Rate ist gesunken: ein Problem auf der Website oder beim TrackingDen Kaufweg selbst durchspielen und den Status der Conversion-Aktionen prüfen
Der Qualitätsfaktor eines Keywords ist gesunkenAnzeigen oder Landingpage passen schlechter zu den SuchanfragenAnzeigen passend zur Suche umschreiben, Geschwindigkeit und Inhalt der Seite prüfen
Der Anstieg fällt mit Feiertagen oder der Saison zusammenSaisonaler WettbewerbMit demselben Zeitraum im Vorjahr vergleichen und das Budget vorausschauend planen
Die Kosten pro Conversion sind in den letzten 1–2 Tagen „gesprungen“Noch nicht alle Conversions sind erfasst: Verzögerung in den Berichten1–2 Tage abwarten und erneut prüfen, bevor Sie Gebote ändern

Die Verzögerung in der letzten Zeile ist eine Eigenheit der Google-Ads-Berichte: Die wichtigsten Conversion-Spalten werden dem Zeitpunkt des Klicks zugeordnet, und laut Google Ads-Hilfe gilt: „Es kann 24 bis 48 Stunden dauern, bis Berichte aktualisiert werden.“ (Quelle)

So prüfen Sie CPC und Kosten pro Conversion selbst

Alles Nötige finden Sie direkt in Ihrem Google-Ads-Konto. So gehen Sie vor, wenn ein Messwert steigt:

  1. Fügen Sie in der Kampagnenliste die Spalten „Durchschn. CPC“, „Kosten/Conv.“ und „Conv.-Rate“ hinzu. Aktivieren Sie im Datumsmenü den Vergleich mit dem Vorzeitraum und suchen Sie die Kampagne mit der größten Veränderung.
  2. Bewegen Sie den Mauszeiger auf den veränderten Wert bei Kosten, Klicks oder Conversions: Bei Suchkampagnen und einigen anderen Kampagnentypen zeigt Google Ads eine Erläuterung der wahrscheinlichen Ursachen (Schaltfläche „Erläuterung ansehen“). Enthält der Zeitraum den heutigen Tag, sind keine Erläuterungen verfügbar.
  3. Öffnen Sie den Bericht zu Auktionsdaten der Kampagne: Anteil an möglichen Impressionen, Überschneidungsrate und Anteil an möglichen Impressionen gegenüber Mitbewerber zeigen, ob ein starker Mitbewerber aufgetaucht ist (so funktioniert der Bericht).
  4. Sehen Sie im Änderungsverlauf des Kontos nach, was an denselben Tagen geändert wurde: Gebotsstrategie, Budget, Keywords oder Ziel-CPA.
  5. Blenden Sie auf Keyword-Ebene den Qualitätsfaktor und seine Komponenten ein, um zu sehen, ob sich voraussichtliche Klickrate, Anzeigenrelevanz oder Nutzererfahrung mit der Landingpage verschlechtert haben.
  6. Öffnen Sie die Landingpage auf dem Smartphone und gehen Sie den Weg bis zur Anfrage oder Bestellung durch. Ist etwas kaputt, liegen die höheren Kosten pro Conversion an der Website, nicht an der Auktion.
  7. Oder nutzen Sie den FullCheckApp-Check „CPC und Kosten pro Conversion überwachen“ (in den kostenpflichtigen Tarifen) und erhalten Sie die Ergebnisse übersichtlich grafisch aufbereitet.

Für eine Kampagne ist das nicht schwer. Schwierig ist, es rechtzeitig zu tun: Einen steigenden CPC sehen Sie am ersten Tag nur, wenn Sie die Zahlen täglich vergleichen — und in einem Konto mit einem Dutzend Kampagnen kostet dieser Vergleich viel Zeit. Wer Dutzende Konten betreut, verliert mit dieser Kontrolle Zeit, die in die Strategie fließen könnte.

Wenn Sie sich für die letzte Option entschieden haben, haben Sie bereits die richtige Entscheidung getroffen: Der Check läuft automatisch, und Sie erfahren als Erste von Warnungen und kritischen Ereignissen.

Was FullCheckApp prüft

FullCheckApp zeigt die Daten Ihres Werbekontos im Tab „Google Ads“. Für CPC und Kosten pro Conversion gibt es zwei Checks:

  • Anstieg des CPC — zwei Schwellenwerte: +20 % und +50 %. Der Check greift ab 30 Klicks, damit ein paar zufällige teure Klicks bei geringem Volumen keinen Fehlalarm auslösen.
  • Anstieg der Kosten pro Conversion — zwei Schwellenwerte: +25 % und +50 %. Der Check greift ab 10 Conversions.

Die Stufe jedes Checks legen Sie für jede Website separat fest. Der Dienst meldet per Telegram neue kritische Ereignisse und deren Behebung.

Google Ads · CPC und Kosten/Conv.example.com · Beispiel
Anstieg des CPC+56 %412 Klicks

Suche — Kaffee im Großhandel: durchschn. CPC 0,16 € → 0,25 €

Anstieg der Kosten pro Conversion+31 %24 Conversions

Suche — Kaffee im Großhandel: Kosten/Conv. 4,50 € → 5,90 €

Anstieg des CPCOK186 Klicks

Suche — Marke: durchschn. CPC 0,10 € → 0,11 €

Gestoppte Kampagnen, Budgetgrenzen und einen niedrigen Anteil an möglichen Impressionen behandelt der Artikel Pausierte Google-Ads-Kampagnen überwachen. Bekommen Sie gleich viele Klicks, aber weniger Conversions, lesen Sie Conversion-Einbruch in Google Ads überwachen. Wie Sie Klickpreis und Kosten pro Conversion mit Daten aus Google Analytics 4 vergleichen, erfahren Sie unter Google-Ads-Kampagnen in GA4 überwachen.

Das Google-Ads-Monitoring ist in den kostenpflichtigen Tarifen von FullCheckApp enthalten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen max. CPC und durchschnittlichem CPC?

Der max. CPC ist die Gebotsgrenze, die Sie selbst oder eine automatische Gebotsstrategie festlegen. Der tatsächliche Preis entsteht in der Auktion und ist oft niedriger. Der durchschnittliche CPC sind die Gesamtkosten Ihrer Klicks geteilt durch die Zahl der Klicks in einem Zeitraum — also das, was ein Besuch Sie im Schnitt gekostet hat.

Ist es normal, dass sich der CPC jeden Tag ändert?

Ja. Der CPC entsteht bei jeder Suche in einer Auktion und hängt von Mitbewerbern, Tageszeit, Gerät und weiteren Bedingungen ab, daher sind tägliche Schwankungen normal. Bedenklich ist ein anhaltender, deutlicher Anstieg über eine nennenswerte Zahl von Klicks — nicht zwei oder drei teure Klicks.

Warum sind meine Kosten pro Conversion gestiegen, obwohl der CPC gleich geblieben ist?

Kosten pro Conversion sind CPC geteilt durch Conversion-Rate. Kosten die Klicks gleich viel, schickt ein kleinerer Teil der Besucher eine Anfrage ab oder kauft. Die Ursache kann auf der Website liegen, im Conversion-Tracking oder bei den Anzeigen selbst: Die Kampagne wird zum Beispiel bei weniger passenden Suchanfragen ausgeliefert, oder die Anzeigen passen nicht mehr zum Angebot auf der Seite.

Wie lange sollte ich nach einer Änderung der Gebotsstrategie warten?

Laut Google Ads-Hilfe können bis zu etwa 50 Conversion-Ereignisse oder 3 Conversion-Zyklen nötig sein, bis sich eine Gebotsstrategie an das neue Ziel angepasst hat. In dieser Zeit sehen Sie den Status „Lernt“, und die Messwerte können schwanken. Neue Änderungen in dieser Phase verlängern das Lernen, warten Sie also besser ab.

Beeinflusst der Qualitätsfaktor den CPC?

Nicht direkt. Der Qualitätsfaktor auf einer Skala von 1 bis 10 ist ein Diagnosetool und wird laut Google Ads-Hilfe in der Auktion nicht berücksichtigt. Er spiegelt aber wider, was in der Auktion zählt: voraussichtliche Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Landingpage. Diese Komponenten bestimmen Anzeigenrang und tatsächlichen CPC — wer sie verbessert, kann dieselbe Position günstiger bekommen.

Was ist der Unterschied zwischen Anzeigenrang und Anzeigeneffektivität?

Die beiden werden oft verwechselt. Der Anzeigenrang ist die Gesamtheit der Werte, mit denen Google entscheidet, ob und an welcher Position Ihre Anzeige erscheint, und von ihm hängt Ihr CPC ab. Die Anzeigeneffektivität bewertet Relevanz, Qualität und Vielfalt der Anzeigentitel und Textzeilen einer responsiven Anzeige. Google empfiehlt, sie zu verbessern, führt sie aber nicht unter den Faktoren des Anzeigenrangs auf.

Quellen

  1. Google Ads-Hilfe — Cost-per-Click (CPC): Definitionsupport.google.com/google-ads/answer/116495?hl=de
  2. Google Ads-Hilfe — Durchschnittlicher Cost-per-Click (durchschn. CPC): Definitionsupport.google.com/google-ads/answer/14074?hl=de
  3. Google Ads-Hilfe — Tatsächlicher Cost-per-Click (CPC): Definitionsupport.google.com/google-ads/answer/6297?hl=de
  4. Google Ads-Hilfe — Conversion-Tracking-Daten auswertensupport.google.com/google-ads/answer/6270625?hl=de
  5. Google Ads-Hilfe — Qualitätsfaktor für Suchkampagnensupport.google.com/google-ads/answer/6167118?hl=de
  6. Google Ads-Hilfe — Anzeigenrang: Definitionsupport.google.com/google-ads/answer/1752122?hl=de
  7. Google Ads-Hilfe — Anzeigenqualitätsupport.google.com/google-ads/answer/156066?hl=de
  8. Google Ads-Hilfe — Anzeigeneffektivitätsupport.google.com/google-ads/answer/9142254?hl=de
  9. Google Ads-Hilfe — Fehlerbehebung bei Leistungsschwankungen und Änderungen in Google Ads-Kampagnensupport.google.com/google-ads/answer/12077891?hl=de
  10. Google Ads-Hilfe — Dauer der Lernphase bei Kampagnen und welche Faktoren Auswirkungen darauf habensupport.google.com/google-ads/answer/13020501?hl=de
  11. Google Ads-Hilfe — Leistung mithilfe von Auktionsdaten vergleichensupport.google.com/google-ads/answer/2579754?hl=de

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